Titelwechsel: 13 (Dreizehn)



Nur noch wenige Tage
bis zum Erscheinen meines ersten ebooks.

Nachdem eine meiner Kurzgeschichten, Die Zeichnung“,  im April 2011 den Publikumspreis des Münchner Literaturbüros bekommen hat, fand es der Verlag Pressel Publishing an der Zeit meinen ersten Kurzgeschichtenband herauszubringen. Natürlich war ich sehr froh diese Unterstützung zu erfahren und ich machte mich sofort daran, die Stories herauszusuchen, die ich in dieses Buch bringen wollte.

Insgesamt sind es, dem Medium ebook entsprechend, nur einige Stories, sollen sie doch auf dem Kindle und anderen ebook Readern gut zu lesen sein und hierfür eigenen sich, nach neueren wissenschaftlichen Untersuchungen, sehr gut Bücher um die 15.000 Worter.

Bei der Zusammenstellung wurde mir klar, dass meine Short Stories in allen möglichen Ländern spielten. Dies war durchaus nicht mein Konzept oder etwa geplant. Es ist offenbar nur der Spiegel meiner Aufenthalte in vielen banalen und exotischen Ländern. Allerdings sind es keine Reiseberichte. Der Leser findet Vorkommnisse und Schicksale wie sie eben in der Welt passieren und wie wir sie oftmals übersehen, wenn sie nicht in einer erzählten Geschichte auf uns zukommen.

Die Stories sind Spiegel des Lebens, Kämpfens, Leidens aber auch der Freude und des allgegenwärtigen Wunsches aus allem das beste zu machen. Sie spielen in der Welt in der wir leben (müssen). Manchmal ist diese Welt so furchtbar, dass nur die Flucht bleibt, sei es in ein anderes Land oder in eine andere Familie, so abstrus beide vielleicht auch sein mögen. „Trece (Dreizehn)“ beschreibt zwei solcher Fluchten und nimmt den Leser mit nach Mexiko, einem Land voller Härte und Grausamkeit vor den geschlossenen Grenzen der USA.

Bei dem Chrash-Kontakt mit einer anderen Kultur kann der Leser versuchen sich selbst wiederzufinden. Ich lasse einen Rezensenten der Erzählung „China, die Erste.“ selber sprechen: „… eine atemlose, witzige Geschichte voller Charme und Esprit, hat mir sehr gut gefallen. Das Tempo und die passenden chinesichen Sprichwörter steigern die Spannung. Aus dem Professor könnte ein Serienheld werden …“ 

Die nächste Geschichte ist ein besonderes Beispiel. „Mama Tube“ ist Joane Sutherland, Canbarra, Australien. Sie meistert ein Leben, dass tausende Menschen in die Verzweiflung und den Wahnsinn getrieben hätte und ist dabei noch Anderen eine Hilfe und Trost in ihren Schwierigkeiten.

Der Sprung nach Afrika hat mit einem Forschungsaufenthalt in Namibia zu tun. „Nur Rauschen?“ stellt die Frage nach dem Leben überhaupt. Sie ergibt sich im Zusammenhang der Begegnung mit einer Oryxantilope in einer für das Tier daramatischen Situation.

Grausamkeit und Rache finden sich auch in Italien. Die Mafia ist ein Synonym dafür. Nicht weit von Rom entfernt findet im Stillen ein Krimi statt. Eine menschliche Geste der Hilfe des „Dammi la Mano!“ wird brutal konterkariert und in einen Akt der Rache verwandelt.

Die preisgekrönte Kurzgeschichte „Die Zeichnung“ steht am Schluss des Buches. Sie springt in die Vergangenheit und zeigt, wie Unschuld sich in Schuld verwandelt hat. Sie nimmt den Leser mit in eine Situation am Meer – zu der Scham und Schuld einen alten Mann getrieben haben. Wer mag kann sie schon mal als Podcast hören.

Alles in allem spiegeln die Geschichten Menschen und, dass die bloße Existenz den  Protagonisten nicht alles ist, es kommt immer noch etwas dazu, sei es Mut oder Verzweiflung, Fürsorge oder Hass, Kraft und Schwäche, Liebe und Freundschaft, Hoffnung und …

Anfang Mai erscheint „13“ im Pressel Media Verlag. Produzent ist die Medienfabrik GmbH und der Herausgeber sind die MedienNotizen. Vertrieb KindleAmazon

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Eingeordnet unter Kurzgeschichten, Literaturpreise, Short Stories

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