Die Sterne sagten es voraus und nun wissen Wissenschaftler ebenfalls welches die Zusammenhänge sind. Alle Leugner der Astrologie müssen sich ab heute für ihre Ignoranz schämen. Endlich steht es fest, die Astrologie ist naturwissenschaftlich rehabilitiert.
Am Anfang war alles noch undeutlich. Syracusa, die berühmteste Astrologin der USA schrieb in der New York Times: „Dieser erdnahe Vollmond steckt voller Spannungen. Es ist völlig klar zu sehen welche Horoskopelemente, die sich gegenwärtig gegenüber stehen (in Opposition), in den nächsten Tagen wirksam werden und wozu sie führen werden. Ich sehe den konkreten Tod voraus.“
Alles ist spannungsreich, überraschend, dynamisch aber auch gefährlich und schwer kontrollierbar, hatte sie in Ophrah Winfreys Show on OWN Channel am 9 März 2011 gesagt. Natürlich hagelte es unendlichen Spott an den Telefonen. Noch in der Sendung konkretisierte sie ihre Aussagen. „Der nächste Vollmond, übrigens einer der erdnächsten Konstellationen der letzen Jahrzehnte, steht im Zeichen der Jungfrau und daher wird zum unerwarteten Sterben eines Idols kommen.“ Natürlich fragte Ophrah, wer denn gemeint sei. Syracuse hätte versehentlich beinah den Namen genannte: wörtl. Zitat „Die Konstellationen, die für jeden ernsthaften Astrologen klar erkennbar sind, zeigen überdeutlich , das er völlig unerwartet sterben wird, während seine Fans zusehen, die ….“ Da merkte sie, was sie beinah preisgegeben hatte. Ophrah drängte, aber die Astrologin, auf die sowohl die englische Queen als auch, allerdings nur nach Hörensagen Kreise des Vatikans hören sollen, sagte, dass es unfair sei, da es sowieso nichts gäbe, was seinen Tod, verhindern könnte. Das es ein Mann sein, war ja nun heraus, und sie wolle Fans in aller Welt auf gar keinen Fall den bald bevorstehenden unvermeidlichen Tod vorherzusagen. Sie zeigte eine Graphik auf der genau zu sehen war, welche astrologischen Kräfte auf die Erde und seine Bewohner wirken würden. Sie sagte sogar voraus wann genau es zu dem Ereignis. Allerdings wurden die kompletten Informationen, einschließlich des Namens vor aller Auge in fünf Briefumschläge gegeben. Jeder Brief wurde einem vereidigten Notar bzw. einem entsprechenden Anwalt in Washington DC, Sao Paolo, Brasilien, Canberra, Australien, Berlin, Deutschland und Peking, China zugestellt. UPS hatte extra einen Spezialservice ins Leben gerufen, der, begleitet von je einem Vertreter der Organisation Skeptical Inquirer , sofort aufbrach um die Briefe zu übergeben.
Die ganze Angelegenheit brachte nun zahlreiche skeptische Wissenschaftler und Vertreter der Astronomie auf den Plan. Heftige Proteste die sich vor allem gegen Ophrah richteten, weil sie solchen abstrusen Esoterikern ein Forum gegeben hatte und somit die Menschen belog und verdummte, füllten die Blogs und Foren von OWN (Ophrah Winfrey Network). Die Syracuse University NY, USA, deren Namen die Astrologin führt, war besonders interessiert die Behauptungen von Madame Syracusa zu widerlegen. Zusammen mit der University of Oxford, UK und der Freien Universität Berlin bot sie sich an, alles zu überprüfen und zu beobachten.
Allerdings gab es auch rechtliche Bedenken. Wenn es denn um eine so konkrete Voraussage geht und besagte Person stürbe und Madame Syrakusa nicht offen legen wer und wann er betroffen sei, läge womöglich Tötung durch Unterlassung vor, was zumindest in einigen Staaten ein Verbrechen sei. Mdm. Syrakusa, erwiderte, sie würde das in Ruhe abwarten und machte sich anheischig, das dies auf gar keinen Fall geschehen würde. Und vorab gesagt, damit hatte sie auch völlig Recht.
Madame Syrakusa stimmte allem von den Wissenschaftlern geforderten Tests zu und zog sich mit den Vertreter der Universitäten in Klausur in die FU Berlin zurück. Sie wollte gern dorthin, um die Stadt, die sie vor einigen Jahren besucht hatte, um einen Freund dort wiederzusehen.
Die Wissenschaftler hatten einige Forderungen:
1. Alles was in den Tagen bis zum Eintreten des Ereignisses (also des plötzlichen Todes der bekannten Persönlichkeit) während der gemeinsamen Arbeit gesagt, getan und aufgeschrieben wurde, sollte von einem kleinen Kamerateam von rbb (Radio Berlin Brandenburg) gefilmt werden.
2. Nichts sollte nach außen dringen, keine Interviews, keine Pressemeldungen und alle mussten eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben.
3. Alle Beteiligten wurden nach Mikrophonen, Kameras und Handy durchsucht, bzw. mussten diese abgeben
4. Alle zum Projekt gehörenden Personen mussten vom Beginn der gemeinsamen Arbeit bis zum Eintritt des Ereignisses in einem der Gästehäuser der Universität Übernachtung und es wurde darauf geachtet, dass sie die einzigen Gäste waren.
5. Die Beteiligten Personen waren: Prof. Dr. H.G. Harey, Prof. Dr. Erika Snaut, Dr. Dr. Stan Lemski und Christian Freestatter von Astrodictium Simplex, einer Skeptiker Organisation. Als Unterstützung für Mdme. Syracusa war ein Vertreter des internationalen Astrologenverbandes Michael Rajeev Rhanagah anwesend.
Mit ihrer starken Überzeugung verunsicherte Syracusa anfangs die Wissenschaftler aber die professionelle Skepsis überwog diesen Eindruck vollständig.
Alles lief genau, wie die Wissenschaftler und Skeptiker es wollten und die Astrologin war voll und ganz auskunftswillig und -fähig. Dann kam der Tag der Entscheidung näher, schon seit einiger Zeit waren die Wissenschaftler vollständig über den Zeitpunkt auf die Minute genau informiert. Sie hatten alle astrologischen Parameter auf ihre Richtigkeit und Plausibilität geprüft und nun kam der Tag der endgültigen Wahrheit.
Madame Syracusa gab die letzten Zusammenhänge der Mond, Jungfrau und sonstigen Konstellationen preis. Da gelang der allgemeine Durchbruch. Nach und nach kamen sie, jeder für sich in Klausur, zu einem Ergebnis und legten dieses in einem ganz kurzen Statement in einer gemeinsamen Sitzung vor.
Alle Beteiligten, einschließlich des Vertreters der Skeptiker Organisation hatten folgendes festgelegt.
• Zeitpunkt des Ereignisses, Tag, Stunde, Minute (hierbei gab es allerdings nur einen ungefähren Bereich von 4 Minuten)
• Ort des Ereignisses (Land, Stadt, genauer Ort auf weniger als einen Kilometer genau)
• Wetter und Anwesenheit anderer Menschen
• Die Art des Todes
• Die betroffene Person selbst.
Das Team hatte noch einen Tag Zeit. Trotzdem blieb die Klausur bestehen und Madame Syracusa erklärte die Entstehung weiterer Ereignisse im März wobei die Anwesenden dringend hofften, dass sie sich irrte.
Dann kam der Tag des Ereignisses.
Aber halt STOPP. Es wurde interveniert. Die Herren in den grauen Anzügen, die sich unauffällig eingefunden hatten und Ihre Kollegen bei den beteiligten Universitäten und sonstigen Einrichtungen, sowie den Fernsehanstalten wurden aktiv. Sie packten ihre Dossiers und Bevollmächtigungsschreiben aus, stoppten die Veröffentlichungen, beschlagnahmten die Briefe und sonstigen Aufzeichnungen. Es durfte einfach nicht sein. Aufgeklärte Regierungen und den Wissenschaften verpflichtete Stattenlenker hatten machtvoll interveniert. Dieser Maulkorb hat bis heute gehalten, nur ein kleiner Blog hatte ein Schlupfloch gefunden und veröffentlicht. War aber kaum gelesen und dann rechtzeitig blockiert worden. Doch die Wahrheit ist nicht zu stoppen. und so verdanken wir es dem Mut von Frau Prof. Dr. Erika Snaut, dass nun doch alles ans Licht kommt. Sie brachte nicht nur alles Material hervort, sondern zog es sogar vor, meinen kleinen Blog (wir kennen uns schon seit vielen Jahren) mit den nötigen Informationen zu versorgen. Sie sagte mir zu, dass sie erst eine Stunde nach dem Erscheinen auf meinem Blog die Infos an Spiegel Online und Focus Online, BILD, DieWELT, Thomson Reuters. dpa, United Press International, BBC und ABC weitergeben würde. Also hier die ungeschminkte Wahrheit.
Alle Teilnehmer waren rechtzeitig, immer nur von der Handkamera und einem unauffälligen Tonverantwortlichen begleitet, am Ort des zukünftigen Geschehens angekommen. Sie standen etwas abseits und machten auf den Unbefangenen Besucher eher den Eindruck einer Führung, die von einer Kamera begleitet wurde. Sie konnten den Todeskandidaten während seiner Performance ungehindert beobachten. Er machte einen unbefangenen Eindruck. Einige unermüdliche Fans waren trotz des ungemütlichen Wetters und des hohen Eintrittspreises gekommen um ihr Idol zu sehen und zu feiern. Einige hielten Dinge in der Hand, um sie ihm im geeigneten Moment zuzuwerfen.
Sie alle warteten schon eine Weile, bis sein Part endlich dran war. Seine Vorgänger, Nancy & Katjuschka hatten die Stätte des Geschehens schon verlassen und es wurde geringfügig umdekoriert. Ein Holzblock wurde herein gerollt und einige große Bälle, Spenden seiner Fans wurden herbeigebracht. Die Spannung bei den Astrolo-Wissenschaftlern stieg, während Syracusa völlig gelassen blieb. Sie zündete sich eine Zigarette, was ihr aber sofort verwiesen wurde. Während dessen ging die Seitentür auf und er kam heraus. Die Fans jubelten ihm zu und drängten sich näher an die Absperrung heran. Das Objekt ihrer Freude gab sich cool und gleichgültig gegenüber den Ovationen, machte seinen üblichen Rundgang und begrüßte die Menschen im Zuschauerraum mit einem grimmigen Lächeln, dann richtete er sich hoch auf, schien jeden der vorn stehenden, direkt ins Auge zu fassen und holte tief Luft.
Erika Snaut stieß Stan Lemski, mit dem sie sich im Gästehaus mehr als nur etwas angefreundet hatte, mit dem Ellbogen in die rechte Seite „Jetzt müsste es passieren“, und alle schauten gebannt auf die Felsendekoration.
Da geschah es. Mitten in seiner Aufwärmphase verdrehte er plötzlich die Augen, drehte sich wie wild im Kreis, als wolle er sehen, was hinter ihm war, dabei näherte er sich schnell dem Rand der Bühne, er drehte sich weiter, hob den Kopf, richtet sich brüllend hoch auf und fiel rückwärts von der Bühne ins Wasser des davor befindlichen Grabens. Ein Schrei ging ebenso durch die Fans wie auch durch das Astroteam. Der Arme zappelte noch kurz und unkontrolliert, dann stiegen Luftblasen auf und der lag mit dem Gesicht nach unten unbeweglich im Wasser.
Alles war genau so geschehen, wie Syracusa es aus den Sternen gelesen hatte. Der Tag stimmte, die Uhrzeit war korrekt und der Ort hätte nicht besser charakterisiert sein können. Und das Ziel? Wer war den nun unter unklaren Bedingungen gestorben, ertrunken genauer gesagt?
Knut der einzigartige Eisbär. Der Eisbär des Berliner Zoologischen Gartens, der Millionen Menschen aus aller Welt Freude brachte und sogar als Erwachsener immer noch viele Fans hatte. Qualvoll ertrunken und vor aller Augen gestorben. Er war wie Michael Jackson etwas besonderes, weiß, bedeutend und viel zu früh gestorben. Prof. Lemski trug die Uhrzeit sofort in das Protokoll ein.
Zeitpunkt: 19. März 2011
Zeit: 15:22
Ort: Berlin, Deutschland, Zoologischer Garten
Location: Eisbärengehege
Opfer: Knut der Eisbär.
Todesart: wahrscheinlich Ertrinken
Dann rief er Ophrah an, damit diese die Nachricht auf ihre Seite stellen konnte und die Briefe in den fünf Städten von den Notaren geöffnet wurden.
In den Briefen standen genau diese Angaben. Auch Ophrah war nun gerechtfertigt.
Alle Bildaufzeichnungen des Astroteams werden nun zu einer Kurzdokumentation zusammengestellt und sind demnächst unter ASTRO abrufbar. Außerdem werden sie von rbb und BBC London zu einem Dokumentarfilm der Zeitgeschichte gemacht. Die wissenschaftlichen Grundlagen sind unter folgenden Adressen einzusehen: (wird später nachgereicht, da derzeit noch eine Veröffentlichungssperre besteht) und Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften GWUP
Die beteiligten Wissenschaftler haben nun doch noch eine Art Manifest der Versöhnung veröffentlicht, das endgültig klarstellen soll, das sie dafür plädieren, dass sich die Hochschulen, dieser bisher als esoterisch verunglimpften Wissenschaft, öffnen sollen. (wird im Laufe der nächsten Woche freigegeben)
Auch ich plädiere dafür: Gebt der Astrologie endlich was ihr gebührt. Schöne Grüsse






